Aktuelles und Kommende Veranstaltungen


 

2011

Oktober:

Spendenaufruf

Sie wissen bereits, dass Paul Goesch vor gut 100 Jahren, 1908, eine Halle in Dresden ausgemalt hatte und dass seine Wandmalerei bald danach übertüncht worden ist. Auch werden die meisten von Ihnen wissen, dass die Freilegung 2008 begonnen werden konnte, dann aber leider stoppen musste. Siehe auch die Informationen auf www.freundeskreis-paul-goesch.de. Goeschs Ausmalung ist das einzige großformatige frühexpressionistische Werk in Dresden, das– wenn auch z. T. versehrt und aktuell vom Regen gefährdet – erhalten geblieben ist.

Jetzt kann die Arbeit an der Freilegung der Ausmalung, überhaupt an ihrer Rettung, wieder aufgegriffen werden. Im Oktober ist neuer Beginn. So teilt es Herr Dipl. Rest. Torsten Nimoth vom „Landesamt für Denkmalpflege Sachsen“, Dresden, im August in einer e-Mail an uns mit. Wir sind glücklich darüber und wollen mit für die finanzielle Unterstützung sorgen.

Bitte helfen Sie mit einer SPENDE auf das Konto, das wir dafür extra angelegt haben: Commerzbank Köln – Kontonummer: 0327877301 – BLZ: 370 800 40

Alle eingehenden Beträge werden wir vollumfänglich weiterleiten. Sie selbst erhalten von uns eine Spendenquittung; bitte geben Sie darum bei der Überweisung Ihre Adresse an.

Gemälde

Zwei Detailaufnahmen von Torsten Nimoth, die den Stand der Dinge zeigen, Juli 2011:
Ein Blick auf die Halle außen sowie auf eine neue Probe-Untersuchung an einer Wand innen.

Vielen Dank und ganz herzliche Grüße,
Ihre Stefanie Poley
(Dr. Stefanie Poley, Vorsitzende)

Photos von der Halle, Mai und Juli 2011:
Photograph:
Dipl.Rest. Torsten Nimoth, "Landesamt für Denkmalpflege Sachsen", Dresden

Bild 1

Bild 2

Bild 3

Bild 3

Bild 5

Bild 6

Bild 7

Bild 8

 

2011

November

16. November:
Am Abend veranstaltet das "Zentrum für psychosoziale Medizin" der
"Universitätsmedizin Göttingen / UMG" eine Gedenkfeier mit Vorträgen
zum 100. Geburtstag von Hemmo Müller-Suur, Professor für Psychiatrie
in Göttingen seit 1954. In seiner Eigenschaft als Inhaber der
Göttinger "Psychopathologischen Forschungsstelle" und als Mitglied der
"Deutschsprachigen Gesellschaft für Psychopathologie des Ausdrucks"
war er im Jahr 1975 der erste Impulsgeber für unsere nähere
Beschäftigung mit dem Werk von Paul Goesch. Es ist uns eine Ehre, auf
das öffentliche Kolloquium hinzuweisen. >>> Programm

17. November:
Am Vormittag besteht die seltene Möglichkeit, im alten
Direktorengebäude der "Jugendanstalt Hameln - Abteilung offener
Vollzug Göttingen" in Göttingen, Rosdorfer Weg, Paul Goeschs Wandbild
zu besichtigen, das dieser für einen bestimmten Raum und sicherlich in
ganz bestimmter Absicht geschaffen hat. Goesch gehörte zu den
Künstlern, die Professor Hemmo Müller-Suur besonders interessierten.
Wir danken den Verantwortlichen der Jugendanstalt, besonders auch den
Mitarbeitern der "Abteilung Offener Vollzug Göttingen.
Öffentlichkeitsarbeit", dass sie die Besichtigung möglich machen.
Einige Informationen zu Goeschs Wandbild finden Sie hier auf unserer
Internetseite unter "Projekte - Restaurierungen". >>> Einladung

2012

Frühjahr und Sommer:

Vorankündigung

Das „Zentrum Paul Klee“ in Bern zeigt im Rahmen seines Leitthemas für das Jahr 2012, „Kunst und Geist“, vom 31. März bis zum 15. Juli 2012 die Ausstellung
„L’Europe des Esprits. Die Magie des Unfassbaren“.

Die Ausstellung wurde in Kooperation mit den „Musées de la ville de Strasbourg“ erarbeitet, wo sie (unter dem Titel „L’Europe des Esprits ou la Fascination de l’Occulte, 1750-1950“) im „Musée d’art moderne et contemporaine“, zusammen mit Begleitausstellungen, bis zum 12. Februar 2012 zu sehen ist. In Bern wird zur Zeit eine neue Fassung der Ausstellung erarbeitet, in welcher noch weitere Künstlerinnen und Künstler vertreten sein werden. Zu ihnen gehört nun auch Paul Goesch.
Von Goesch werden vier Werke aus dem Schaffenszeitraum 1919/1920 auf der Ausstellung zu sehen sein, die wir haben vorschlagen dürfen. Von Seiten des „Zentrum Paul Klee“ ist geplant, sie in einer Gruppe von Arbeiten zu präsentieren, welche „die Sichtbarmachung des Auratischen: Wirkkräfte und Kraftfelder“ thematisieren, „zusammen mit [Arbeiten von] Rudolf Steiner, Emma Kunz, Hilma af Klint“ (Dr. Michael Baumgartner, Leiter der Abteilung „Sammlung / Ausstellungen / Forschung“, in einer Mail von September 2011 an den „Freundeskreis Paul Goesch“). Die Werke Goeschs werden von der „Akademie der Künste“, Berlin, „Baukunstarchiv“ (hierin „Paul Goesch-Archiv“), vom „Freundeskreis Paul Goesch“ sowie aus Schweizer Privatbesitz geliehen werden.

Wir freuen uns, auf die Ausstellung aufmerksam machen zu können.
Stefanie Poley, im Oktober 2011